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Titelporträt

Mit Fleiß und Ehrgeiz zum Erfolg

Stefan Bern hat innerhalb weniger Jahre aus einem Einmannbetrieb eines der erfolgreichsten Dachdeckerunternehmen am Niederrhein entwickelt.

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„Was guckst Du? Has Du Dach­scha­den oder was?“ In überdi­men­sio­nalen Let­tern sind diese Fra­gen an der Ein­fahrt zum Fir­men­gelände des Dachdeck­ermeis­ters Ste­fan Bern zu le­sen. Ge­nau wie dies­er Slo­gan ist auch der Mönchenglad­bach­er Be­trieb in­no­va­tiv, sym­pa­thisch und in gewiss­er Weise an­ders als viele an­dere Hand­w­erk­sun­terneh­men: In­hab­er Ste­fan Bern ist es in­n­er­halb weniger Jahre gelun­gen, aus einem Ein­mann­be­trieb ein er­fol­greich­es Un­terneh­men mit 30 Mi­tar­beit­ern zu for­men, das sich weit über die Grenzen der Hei­mat­s­tadt hi­naus ei­nen Na­men ge­macht hat. An­ders, als es für tra­di­tionelle Hand­w­erks­fir­men dies­er Größenord­nung oft­mals üblich ist, hat der 41-Jährige sei­nen Be­trieb nicht geerbt oder von den El­tern über­nom­men, son­dern selbst aus der Taufe ge­hoben. „Ich führe es in der er­sten Gen­er­a­tion“, sagt der Dachdeck­ermeis­ter stolz. Wenn der sym­pa­thische Mönchenglad­bach­er über seine Ar­beit spricht, wird so­fort deut­lich, mit welch­er Begeis­terung er sein Hand­w­erk ausübt. „Fleiß und Ehrgeiz sind die entschei­den­den Fak­toren“, ist er sich sich­er. Von mor­gens 5:30 Uhr bis abends um 21 Uhr ist er täglich mit viel En­gage­ment und Lei­den­schaft im Ein­satz. Den Grund­stein für seine Kar­riere legte Bern 1989: Da­mals be­gann er eine Dachdeck­er­lehre, die er im Al­ter von 18 Jahren ab­schloss. Vi­er Jahre lang ar­beit­ete er im An­sch­luss als Ge­selle und entschied sich dann, die Abend­schule zu be­suchen, um Dachdeck­ermeis­ter zu wer­den. Mit nur 26 Jahren legte er sch­ließlich seine Meis­ter­prü­fung ab und machte sich als ein­er der jüng­sten Dachdeck­er Mönchenglad­bachs im Stadt­teil Gie­senkirchen selb­st­ständig. „Ich habe das Un­terneh­men aus der Garage her­aus ge­grün­det und mit ganz weni­gen Mit­teln ange­fan­gen. Dann habe ich mich peu à peu hochgear­beit­et.“

„Im­mer ei­nen drauf­setzen“


Drei Mo­nate nach der Grün­dung im Jahr 2001 kon­nte der er­ste Mi­tar­beit­er eingestellt wer­den. Kont­inuier­lich ge­lang es dem Hand­w­erk­er von die­sem Mo­ment an, sich zu ver­größern. Bis 2009 wurde der Per­so­n­al­s­tamm auf unge­fähr 14 Mi­tar­beit­er er­höht. Im gleichen Jahr fiel auch die Entschei­dung, den heuti­gen Fir­men­sitz am Stap­per Weg in Odenkirchen zu grün­den und weit­eres Per­so­n­al einzustellen. Mittler­weile ist das Team auf 30 Mi­tar­beit­er gewach­sen. „Es ging stetig nach oben und wir kon­n­ten im­mer wied­er ei­nen drauf­setzen“, erzählt der Chef. Weit­er wach­sen wolle man aber nicht: „Unsere Kun­den sollen sich näm­lich auch weit­er­hin auf ei­nen per­sön­lichen Ser­vice ver­lassen kön­nen.“ Den Auf­tragge­bern bi­etet das Team ein breites Leis­tungsspek­trum, das von der Re­para­tur über die Dachein­deck­ung, -däm­mung, -ab­dich­tung oder -en­twässerung bis hin zur Über­prü­fung der vorhan­de­nen Dachdeck­ung reicht. Ob der Kunde ein Sat­tel-, Zelt- oder Flach­dach be­sitzt, spielt dabei keine Rolle – die Dach-Ex­perten küm­mern sich um jedes Pro­jekt und ver­wirk­lichen die ver­schie­den­sten Vorstel­lun­gen mit allen Ma­te­rialien. „Man kann uns für Ar­beit­en an der klein­sten Dachrinne bis hin zum Ein­satz am größt­möglichen Dach haben. So­wohl bei Baustellen als auch bei Neubaut­en sind wir der richtige An­sprech­part­n­er“, so der Geschäfts­führ­er weit­er. „Es gibt keine Auf­gabe, die wir rund um die Dach-, Wand- und Ab­dich­tung­stech­nik nicht aus­führen kön­nen.“ Auch Dach­be­grü­nun­gen, Balkon­sanierun­gen, der Ein­bau von Woh­n­dach­fen­stern, Kamin- oder Fas­sa­den­bek­lei­dun­gen ge­hören zum Ange­botsspek­trum. Ein Sch­w­er­punkt liegt u.a. auf dem klas­sischen Woh­nungs­bau. In die­sem Bereich wird der Be­trieb häu­fig von Fir­men en­gagiert, die für de­rartige Pro­jekte als Gen­er­alun­terneh­men agieren. Stark spezial­isiert ist das Team zu­dem auf die en­er­getische Sanierung von Ein­fam­i­lien­häusern: „Das heißt, dass wir das ganze Dach – bis auf das Ge­bälk – abreißen und dann wied­er kom­plett neu auf­bauen. Vor allem auf die Wärmedäm­mung wird dabei viel Wert gelegt, um ei­nen En­ergiev­er­lust durch den Dach­s­tuhl zu vermei­den und den En­ergie­ver­brauch zu senken.“ Eine gute Wärmedäm­mung sei sch­ließlich die be­quem­ste Art des En­ergies­parens. „Im Win­ter muss deut­lich weniger ge­heizt wer­den und im Som­mer bleiben die Räume an­genehm kühl.“ 2012 hat Ste­fan Bern außer­dem das Be­triebs­gelände er­weit­ert und eine Klemp­n­er­w­erk­s­tatt er­richtet, um dem Kun­den ei­nen noch um­fassen­deren Ser­vice bi­eten zu kön­nen. Ent­sprechend groß ist auch der Kun­denkreis des Dachdeck­ers, der sich von Pri­vathaushal­ten über Ar­chitek­ten, Woh­nungs­ge­sellschaften und Bauträgern bis hin zu in­dus­triellen Kun­den er­streckt. Im Ein­satz sind die Dachdeck­er in Düs­sel­dorf, Köln, Aachen, Mönchenglad­bach, aber auch in Neuss, Kre­feld und Viersen. Aufträge wer­den im Umkreis von cir­ca 80 bis 90 Kilome­tern aus­ge­führt.

Mi­tar­beit­er als Er­fol­gs­fak­tor


„Zu den maßge­blichen Er­fol­gs­fak­toren des Un­terneh­mens ge­hören auch eine gute Per­so­n­alführung sowie unsere Mi­tar­beit­er, de­nen ich für ihre her­vor­ra­gende Ar­beit in den ver­gan­ge­nen Jahren zu Dank verpflichtet bin“, ergänzt Ste­fan Bern. „Uns­er Team ist für sämtliche Auf­gaben op­ti­mal geschult. Die Jungs sind ein­fach top.“ Trotz der rel­a­tiv großen An­zahl an Mi­tar­beit­ern sei das Team wie eine Fam­i­lie. Eine kom­pe­tente Be­r­a­tung sowie qual­i­ta­tiv hoch­w­ertige Ar­beit könne u.a. auch durch die regelmäßige Weiter­bil­dung der Mi­tar­beit­er garan­tiert wer­den. „Vor zwei Jahren haben wir drei unser­er Mi­tar­beit­er auf die Meis­ter­schule geschickt, um den Kun­den noch bess­er be­di­e­nen und auf den Baustellen op­ti­mal be­r­at­en zu kön­nen.“ Zu­dem hat der Be­trieb zwei Dachdeck­er vom Auszu­bil­den­den bis zur Meis­ter­prü­fung ge­führt. So kann das Un­terneh­men dem Kun­den noch mehr Kom­pe­tenz bi­eten und Ar­beit­en ef­fek­tiv­er aus­führen. Das­selbe ist Bern auch schon im Bereich der Klemp­nerei gelun­gen. Neben dem Fach­wis­sen und der langjähri­gen Er­fahrung der Mi­tar­beit­er pro­f­i­tieren die Kun­den von mod­ern­ster tech­nisch­er Auss­tat­tung, die auf dem 2.500 Qua­drat­me­ter großen Be­triebs­gelände zur Ver­fü­gung ste­ht. Ein großer Fuhr­park beste­hend aus zwölf Lkw sowie einem ei­ge­nen Au­tokran, mit dem Ge­gen­stände auf die Däch­er be­fördert wer­den, sind eben­falls vorhan­den. „Um kleinere Re­para­turen ef­fizien­ter aus­führen zu kön­nen, haben wir uns vor weni­gen Mo­nat­en eine ei­gene selb­st­fahrende Ar­beits­bühne zugelegt“, erzählt Bern. „Bei der Bear­bei­tung kleiner­er Auf­gaben benöti­gen wir somit kein Gerüst mehr. Das spart uns Zeit und dem Auf­tragge­ber Geld.“

Gründliche Vor-Ort-Be­r­a­tung


Oh­ne­hin ste­ht für den Mönchenglad­bach­er die Zufrie­den­heit der Kun­den im Mit­telpunkt. De­shalb set­zt er bei je­dem Auf­trag auf eine gründliche Vor-Ort-Be­r­a­tung, die stets von einem Dachdeck­ermeis­ter durchge­führt wird. „Die Grund­lage jed­er guten Be­dachung sind in mei­nen Au­gen eine in­ten­sive Be­r­a­tung und eine de­tail­lierte Pla­nung. So kön­nen wir stets die best­mögliche Lö­sung empfehlen.“ Darüber hi­naus ste­ht für die Kun­den rund um die Uhr ein Not­di­enst zur Ver­fü­gung, der im Not­fall „Er­ste Hil­fe“ leis­ten kann. „Wenn mir bei der Grün­dung der Fir­ma je­mand ge­sagt hätte, dass ich mal zu den größten Dachdecker­be­trieben am Nied­er­rhein zählen würde, hätte ich ihn für ver­rückt erk­lärt. Damit habe ich nie gerech­net“, ver­rät Ste­fan Bern, der ver­hei­ratet und Vater eines 14-jähri­gen Sohnes ist. Auch 15 Jahre nach der Un­terneh­mens­grün­dung übt er sein Hand­w­erk mit Lei­den­schaft aus. „Nach wie vor ge­he ich mor­gens mit einem Lächeln zur Ar­beit.“ Sein Ziel für die Zukunft sei es, den be­währten Weg weit­erzuge­hen und er­fol­greich zu bleiben.

Kontakt

Kontaktdaten
Stefan Bern – Dachdeckermeister
Stapper Weg 83 · 41199 Mönchengladbach
Telefon: 02166/295983 · Telefax: 02166/295984
info@stefanbern.de · www.stefanbern.de

Ausgabe 05/2015



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